ArchiCut verteilt alle Papp-Teile automatisch auf Bögen — du sagst nur, wie groß dein Rohbogen ist.

So nutzt du es

In der Gruppe „Pappe“: Bogengröße [cm]: zwei Zahlenfelder, Standard 70 × 100 (also 70×100 cm). Beide Werte lassen sich zwischen 20 und 300 cm frei einstellen.

SCREENSHOT-PLATZHALTER — Bogengröße-Zeile im Dialog mit den Feldern 70 × 100

Das Prinzip dahinter

ArchiCut packt (nestet) alle Bauteile eines Exports automatisch auf möglichst wenige Bögen der eingestellten Größe — sortiert nach Pappstärke, damit du nicht ständig die Pappe wechseln musst: ein Bogen = eine Pappstärke. Reicht ein Bogen für eine Stärke nicht aus, entstehen mehrere Bögen derselben Stärke, durchnummeriert.

Beispiel aus einem 4-Geschoss-Export (Standardgröße 70×100 cm, Geschosse gemeinsam genestet): Alle Bauteile verteilen sich auf nur 3 Bögen — Bogen 1/3 mit allen 0,5-mm-Teilen, Bogen 2/3 mit allen 1,0-mm-Teilen, Bogen 3/3 mit allen 2,0-mm-Teilen. Jeder Bogen-Titel im PDF zeigt das direkt: „Bogen 2/3 – Pappe 1,0 mm“.

Stellst du eine andere Bogengröße ein (z. B. weil dein Lasercutter nur 35×50-cm-Bögen fasst), rechnet ArchiCut die Verteilung neu: Aus dem Standard-Export wurden bei 35×50 cm statt 3 Bögen 5 Bögen, und die Erfolgsmeldung nennt das Ergebnis direkt: „Bögen: 5 (35×50 cm)“.

Ist ein einzelnes Bauteil größer als der eingestellte Bogen (z. B. eine sehr lange Wand bei großem Maßstab), meldet ArchiCut das als Warnung „Teil(e) größer als ein Bogen“ — Abhilfe: kleineren Maßstab wählen oder größere Bögen einstellen.

Tipp

Miss deine tatsächlichen Pappbögen nach, bevor du exportierst — nicht jeder „70×100“-Bogen aus dem Bastelladen hat exakt dieses Maß. Ein paar Millimeter Reserve zur eingestellten Bogengröße sind sinnvoll, damit du beim Zuschneiden Rand zum Ablesen hast.